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Verkauf der ersten Geräte in den USA gestartet
Mountain View/San Francisco, pte - In den USA startet der Verkauf des ersten Android-Handys "G1". Zudem haben Google und die Open Handset Alliance (OHA) http://www.openhandsetalliance.com bekannt gegeben, dass der Quellcode der Software-Plattform im Rahmen des "Android Open Source Project" http://source.android.com komplett als Open Source veröffentlicht wird. Damit wird Android zur ersten vollständig offenen Handy-Plattform, zu der theoretisch wirklich jeder beitragen könnte. Die Sofware-Plattform Android ist nun quelloffen. Mit der Apache-2.0-Lizenz setzt das Android Open Source Project bevorzugt auf eine Lizenz, die von der Free Software Foundation als kompatibel zur GNU General Public License gesehen wird.
Vom Versuch, somit eine breite Entwickler-Community anzulocken, verspricht sich Google klare Vorteile. "Eine quelloffene Handy-Plattform, die laufend von der Community verbessert wird und von jedem genutzt werden kann, beschleunigt die Innovation, ist ein Motor für wirtschaftliche Chancen und bietet eine bessere Nutzererfahrung", meint Andy Rubin, Google Senior Director of Mobile Platforms.
Tatsächlich könnten neue Ideen ein Vorteil für Android sein, meint Gartner-Analystin Carolina Milanesi. Ganz ohne Risiko sieht sie die vollständige Öffnung aber nicht. "Das Problem an Offenheit ist eine mögliche Fragmentierung und darauf werden wir achten müssen", meint Milanesi gegenüber pressetext. Der Schritt zur Quelloffenheit dürfte nicht zuletzt darauf abzielen, rasch eine größere Vielfalt an Android-Handys auf den Markt zu bringen. Jedenfalls betonen Google und die OHA, dass die Open-Source-Plattform drastische Zeit- und Kostenersparnisse auf dem Weg zur Markteinführung von Mobilgeräten bedeute.
Das von HTC gebaute, erste Android-Smartphone "G1" wird von T-Mobile in den USA ab heute allgemein verkauft. Schon am Dienstagabend konnten erste Kunden in San Francisco das G1 erwerben. Etwa 150 Personen haben teils an die sieben Stunden gewartet, um die ersten Geräte zu ergattern, berichtet Wired. Während der Großteil Europas bis 2009 auf das G1 warten muss, wird das Gerät in Großbritannien bereits am 30. Oktober in den Handel kommen. "Der Start in Großbritannien ergibt Sinn. Dort kann T-Mobile das iPhone nicht anbieten und wird das G1 wohl als iPhone-Konkurrenten positionieren", meint Milanesi. In den USA ist diese Positionierung offenbar schon gelungen. Jedenfalls haben Medien bis hin zu New York Times und Wall Street Journal in Vorabtests das Android-Gerät vor allem dem Apple-Handy gegenüber gestellt.
Verfasser: Thomas Pichler
Online-Nachrichtendienst NeueNachricht www.ne-na.de
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