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Mikrozellen
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Mikrozellen Jedes Mobilfunknetz verfügt über geographisch aufgebaute Zellen. Jede Zelle wird von einer eigenen Bodenstation mit Funksignalen versorgt und verfügt über eine bestimmte Kapazität von Kommunikationskanälen, die unterschiedlichen Teilnehmern bzw. unterschiedlichen Diensten zugeordnet werden können. Die Mikrozellen sind schon kleiner dimensioniert, als die Makrozellen, und verfügen über eine Ausdehnung von etwa 1km. Mittels der geringeren Abmessungen bezüglich den Makrozellen sichern die Mikrozellen eine flächendeckende Maximaldatenrate von 384kbit/s und eine größere flächenspezifische Kapazität (pro Quadratmeter ist es möglich, mehr Dienste durchzuführen). Der Aufbau der Zellen ist mit mehr Kosten verbunden, denn durch die geringere Abmessung müssen auch mehr Zellen aufgestellt werden. Aus diesem Grund werden Mikrozellen vor allem in Gebieten mit größerer Besiedelungsdichte eingesetzt – also Großräume um Städte herum. Mikrozellen verfügen zwar über eine höhere flächendeckende Maximaldatenrate als die Makrozellen, dafür darf sich der Teilnehmer aber nur mit einer Maximalgeschwindigkeit von 120km/h bewegen, denn sonst kommt das System in den kleineren Zellen nicht mehr mit der Signalisierung beim Zellenwechsel nach.